
Der erste BEM-Fall? Gut machen.
Jetzt passiert ein BEM-Fall — was mache ich, damit es für alle gut wird? Soforthilfe Schritt für Schritt, Ratgeber, Do's & Don'ts und die Gesetzeslage. Ohne Anmeldung, sofort einsetzbar.
🚨 Akuter BEM-Fall?
- 1Fehlzeiten prüfen: länger als sechs Wochen arbeitsunfähig in 12 Monaten?
- 2Schriftlich einladen — mit allen Pflichtbestandteilen
- 3Gespräch vorbereiten: freiwillig, ohne Diagnose-Fragen
- 4Maßnahmen vereinbaren und dokumentieren
Kostenloser BEM-Wissens-Hub
Was müssen Unternehmen über BEM wissen?
Kein Login, keine Paywall. BEM-Kompass ist Ihr freies Nachschlagewerk für das Betriebliche Eingliederungsmanagement.
Soforthilfe
Der erste BEM-Fall — Schritt für Schritt
Länger als sechs Wochen arbeitsunfähig — was jetzt? Vom Erkennen des Auslösers über eine vollständige Einladung bis zu Maßnahmen und Dokumentation: die ersten fünf Schritte, mit den häufigsten Fehlern.
Soforthilfe startenRatgeber
BEM-Wissen auf den Punkt
Sechs-Wochen-Frist, Einladungsschreiben, Gesprächsführung, Ablehnung, Datenschutz, Wiedereingliederung — kompakte Guides, die die häufigsten BEM-Fragen von HR und Geschäftsführung beantworten.
Zu den RatgebernGesetzeslage & Do's + Don'ts
Sorgfältig statt angreifbar
§ 167 Abs. 2 SGB IX, die BAG-Rechtsprechung zur krankheitsbedingten Kündigung und die Fehler, die ein BEM angreifbar machen — als klare Do's & Don'ts.
Gesetzeslage verstehenBest Practices
So gehen andere beim BEM vor
Erprobte Abläufe zum Nachmachen: vom ersten Fall über Einladung und Gespräch bis zur sauberen Dokumentation.

Die BEM-Einladung: Was hineingehört, damit sie trägt
Die Einladung ist das Dokument, auf das es später ankommt. Sie zeigt, dass das BEM angeboten wurde, und sie entscheidet oft, ob jemand zusagt: Ein Schreiben, d…
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Gesundungsgespräche einführen: Früh reden, bevor es ein BEM-Fall wird
Zwischen „wieder da“ und „sechs Wochen krank“ liegt viel Zeit, in der niemand fragt, wie es geht. Ein Gesundungsgespräch füllt diese Lücke: kurz, freiwillig, a…
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Der erste BEM-Fall: Von der Sechs-Wochen-Grenze bis zum Abschluss
Im Lohnbüro fällt auf: Eine Kollegin war in den letzten zwölf Monaten mehr als sechs Wochen krankgeschrieben. Damit ist das Betriebliche Eingliederungsmanageme…
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BEM-Gesprächsleitfaden: Das Erstgespräch in sechs Schritten führen
Die Einladung ist angenommen, der Termin steht. Jetzt sitzt Ihnen jemand gegenüber, der wochenlang krank war — und Sie sollen ein Gespräch führen, das hilft, o…
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Willkommensgespräch nach Krankheit: Das Signal, das vor dem BEM kommt
Das Willkommensgespräch nach Krankheit ist ein niedrigschwelliger BGM-Baustein im Handlungsfeld Gesunde Führung – und ein wichtiges Frühwarninstrument vor dem …
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Das BEM-Ablehnungsprotokoll in vier Schritten nach § 167 Abs. 2 SGB IX
Ein Mitarbeiter lehnt das BEM ab. Kurz, manchmal mürrisch, oft ohne Begründung. HR nickt — und macht weiter. Drei Jahre später, im Kündigungsschutzstreit, frag…
Zur AnleitungFAQ
Häufige Fragen zum BEM
BEM ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX. Jeder Arbeitgeber muss es anbieten, sobald ein Beschäftigter innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig war — unabhängig von Betriebsgröße und Branche. Ob die sechs Wochen nach Kalender- oder nach Arbeitstagen zählen, ist nicht höchstrichterlich geklärt; eine vorsorglich frühe Prüfung und ein frühes Angebot sind unschädlich.
Nein. Die Teilnahme ist freiwillig; eine Ablehnung darf nicht sanktioniert werden. Für den Arbeitgeber ist das Angebot dagegen Pflicht — und die Reaktion (Annahme oder Ablehnung) muss dokumentiert werden.
Ein Bußgeld gibt es nicht. Eine krankheitsbedingte Kündigung ohne vorheriges BEM-Angebot ist auch nicht automatisch unwirksam — aber Sie tragen im Kündigungsschutzprozess eine erweiterte Darlegungs- und Beweislast: Sie müssen zeigen, dass auch ein BEM die Kündigung nicht hätte vermeiden können (BAG, Urteil vom 20.11.2014 – 2 AZR 755/13).
Das entscheidet der oder die Beschäftigte. Grundsätzlich nehmen eine Vertretung des Arbeitgebers und die betroffene Person teil. Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung kommen nur auf Wunsch dazu, bei Bedarf auch Betriebsarzt oder Rehabilitationsträger.
Nein — die Diagnose ist tabu. Im BEM geht es um die Auswirkungen auf den Arbeitsplatz und um Anpassungsmöglichkeiten, nicht um die Krankheit. BEM-Daten sind Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO) und gehören in eine getrennte BEM-Akte, nie in die Personalakte.
Ja. Alle Ratgeber, Checklisten und die Soforthilfe sind frei zugänglich — ohne Anmeldung, ohne Paywall. Wer BEM-Fristen, Einladungen und die BEM-Akte digital managen will, findet das BEM-Tool in EasyBGM.
Ja. § 167 Abs. 2 SGB IX kennt keine Größenschwelle — die Pflicht gilt ab dem ersten Beschäftigten. Ohne Betriebsrat entfällt nur die Beteiligung der Interessenvertretung, nicht das BEM-Angebot selbst.
BEM im kleinen Unternehmen →BEM in die Praxis bringen
Wie managen Sie BEM-Fälle ab morgen sauber und fristgerecht?
Wissen haben ist gut. Umsetzen ist besser.
Das BEM-Tool in EasyBGM meldet BEM-Kandidaten vorsorglich früher (ab 30 Krankheitstagen in 12 Monaten; Wochenenden innerhalb einer Krankschreibung zählen mit), erstellt Einladungen nach Vorlage und führt die BEM-Akte nachvollziehbar und getrennt von der Personalakte.
